Pressespiegel
 


Frisches Blut für die Wölfe


Gräfelfing – Es ist noch gar nicht lange her, da sorgten die Tischtennis-Asse des TSV Gräfelfing sogar in der Bundesliga für Furore. In den vergangenen Jahren ist es eher ruhig geworden um die Wölfe, die am Wochenende in ihre inzwischen fünfte Saison in der Bayernliga Süd gehen.
Langjährige Leistungsträger wie Martin Schauer verließen den Verein oder schraubten, wie Daniel
Demleitner, ihr Trainingspensum deutlich zurück. Doch die Zeit des Stillstands scheint vorbei.
Mannschaftsführer Christopher Triep kümmert sich inzwischen nicht nur um die Jugendarbeit des
Vereins, er hat auch für frisches Blut bei den Wölfen gesorgt.
Mit Daniel Wiedemann und Daniel Bursian haben sich die Gräfelfinger zwei hoffnungsvolle Spieler
geangelt. „Wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Fünf der Tabelle“, verkündet Triep. Um diesen
Ansprüchen gerecht zu werden, hat der Kapitän in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun
gehabt. Er trainierte nicht nur fleißig mit seinen Teamkollegen, sondern arbeitete auch an einer
optimalen Termingestaltung. Diese ist besonders nötig, weil der inzwischen in Dillingen lebende
Demleitner nicht an allen Partien teilnehmen kann.
In diesen Fällen wird Routinier Werner Schaffer einspringen, den die Würmtaler doch zum
Weitermachen überreden konnten. Es könnte also alles bestens sein, hätte es Demleitner nicht mit
dem Training etwas übertrieben. Am Samstag zog sich die Nummer eins der Wölfe im Testspiel gegen den Landesligisten aus Starnberg einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Da er vier Wochen pausieren muss, fällt Demleitner für die ersten vier Partien aus.
Gut für den TSV, dass auf Schaffer Verlass ist. Er wird am Samstag mit zum ersten Punktspiel nach Westheim reisen (Beginn 18 Uhr). „Wir sollten auch mit dieser Aufstellung bestehen können“, hofft Triep auf einen perfekten Start gegen den Aufsteiger. Komplettiert wird das Team von Wiedemann, Vadym Vekselman, Bursian, Andrzej Fasching-Dzido sowie Triep selbst. Dieses Quintett sollte nach Möglichkeit alle Partien bestreiten. Sollten doch noch Probleme auftreten, stünden Trieps Vater Jürgen oder Dominik Fasching parat. Fasching war zuletzt fester Bestandteil der ersten Mannschaft gewesen. „Er will einfach nicht so viel trainieren und spielt deshalb erstmal nur in der Zweiten“, berichtet Triep. Bei optimalem Saisonverlauf ist den Gräfelfingern durchaus zuzutrauen, um den Aufstieg in die Oberliga mitzuspielen. Schärfste Rivalen dürften der FC Bayern II und der SV DJK Kolbermoor sein, vorausgesetzt diese spielen meist in ihrer besten Besetzung. 
(Quelle toh, Münchner Merkur)